Person

Ploetzlich war da ein Knall, eine Explosion, die einen Geheimgang oeffnete. Einen Geheimgang zu einer Welt, in der es guten Pop aus Deutschland wirklich gibt.



Und wir feierten den, der aus dieser Tuer kam. Kein Silbermond im Juli, sondern ein richtiger Popmusiker, der ehrlich ist und nicht von grossen Platterfirmen ausproduziert wurde. Jens Friebe koennte auch auf Englisch singen, aber auf Deutsch schreibt es sich einfach leichter. Dies steht also in keinem Zusammenhang mit einem Deutsch-Hype. Es war einfach nur der beste deutsche Pop, den wir seit vielen Jahren gehoert hatten. Damals vor drei oder vier Jahren. Und er zeigte uns, dass da noch andere sind, die in Berlin hieb und stichfeste Musik machen.
Jens Friebe, Jahrgang 1975, hat im Maerz 2004 die Platte (“Vorher Nachher Bilder”) veroeffentlich, die uns von der Hamburger Schule direkt in den Pop-Himmel holte und nicht nur wir juebelten, alle jubelten (Intro, Spex, taz,…). Wir klatschten und klatschten fuer diesen Popstar, der schon wusste, dass er einer werden moechte, als wir noch mit Lego spielten. Aber weil man nicht alle Traeume direkt in die Realitaet umsetzen sollte, liess er uns einige Jahre warten, waehrend er Musikwissenschaften, Philosophie und Anglistik studierte. Doch dann wurde er schliesslich doch entdeckt (und zwar von Jochen Distelmeyer!) und gab uns ein Debuet-Album, wie wir es seit Tocotronics “Digital ist besser” nicht mehr erlebt hatten. Inzwischen sind zwei weitere Alben (“In Hypnose” 2005 und “Das mit dem Auto ist egal Hauptsache dir ist nichts passiert” 2007) und ein Tagebuch (“52 Wochenenden. Texte zum Durchmachen.”) gefolgt und wir feiern ihn immer noch. Lassen Sie sich diese Gelegenheit also nicht entgehen, wenn wir Jens Friebe bei unserem Pop-Festival begruessen duerfen. Denn genau da gehoert er hin!

  • Jens Friebe
    Homepage von Jens Friebe
  • 1 Kommentar »

    1. Irina Baeva sagte

      Lieber Sebastian,

      Du hast mich in meinem Blog nach meinen musikalischen Vorlieben gefragt, worauf ich schon geantwortet habe, aber ich muss sagen, Jens Friebe entspricht ebenfalls meinem musikalischen Geschmack- Danke, dass ich durch Dich ihn kennen gelernt habe! :-)
      Tja, im Musikbereich lernt man tatsächlich NIE aus! :-)

      Irina.

    RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag · TrackBack URI

    Kommentar verfassen

    Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

    WordPress.com-Logo

    Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

    Twitter-Bild

    Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

    Facebook-Foto

    Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

    Verbinde mit %s

    Follow

    Get every new post delivered to your Inbox.